Tierarzt

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Ein Tierarzt behandelt andere Tierarten als diejenige, der er selber angehört. Oder sie, wenn es eine Tierärztin ist. Ein als Arzt oder Ärztin approbiertes Kamel etwa kann also auch Menschen behandeln. Ein Tierarzt, der selber kein Mensch ist, sondern ein Kamel, muss den kamelokratischen Eid ablegen, den Schwur also, den eigenen Kameltreiber nie selber unters eigene Messer zu legen.

Bei ärztlichen Kunstfehlern gilt nämlich für zwischenartliche Verarztung von einem Lebewesen durch ein andersartiges Lebewesen verminderte Schuldfähigkeit aufgrund der dabei fehlenden innerartlichen Tötungshemmung.

Abgrenzung zum Heilpraktiker[bearbeiten]

Der Heilpraktiker trägt eine hellbraune Uniform statt einem weißen Kittel. Betritt ein Patient dessen Heilpraxis, springt wie aufgezogen der Heilpraktiker aus seinem Sessel, streckt seinen rechten Arm hoch und ruft etwas wie "Heil ...", wobei, je nach dem wer gerade in gewissen Kreisen in ist, die drei Pünktchen für Höckler oder Höcke stehen. Und wehe, der Patient praktiziert diese Übung nicht augenblicklich, also genau gleichzeitig und synchron, ebenso perfekt die Hacken zusammenschlagend, wie sein Heilpraktiker. Statt einem Rezept für die Apotheke gibt der Heilpraktiker braven Patienten einen Rabatt-Gutschein fürs Reformhaus. Wer aber nicht pariert, bekommt ein Privat-Rezept verschrieben, gegen das er in der Apotheke tausend vollkommen wirkungslose, aber ultrateure Globuli verkauft bekommt, genau einzeln abgezählt, damit die anderen Apothekenkunden ordentlich Wut bekommen auf den Patienten, der da vor ihnen an der Theke gerade seine Pillen abgezählt bekommt.